Aktuell im Weingut

 

aktuell

Jährlich – 1. Wochenende im September:
Gasse-Kerb mit Gauklern, Straßenmusikanten, Zauberern, offenen Höfen,
sowie Präsentation der Ortsvereine, Tisch-Tennis-Abteilung des Turnvereins Groß-Winternheim

Sonntags: Ausschank im Weingut Baum mit Essen und Trinken.

Wo über das Jahr Traktoren und Maschinen stehen und auch der Wein verarbeitet wird, da wird es auf einmal urgemütlich: Blumenschmuck, bunte Lichter, bunte Tischdecken und nette Gäste.

 

Wir über uns

1928

Weingut und Weinkellerei werden von Hermann Baum gegründet, dem Großvater des heutigen Besitzers Peter Baum

Hermann Baum und Ehefrau Elise Baum mit Sohn Wilhelm ca. 1928
Hermann Baum und Ehefrau Elise Baum mit Sohn Wilhelm ca. 1928

1948

Eintritt von Wilhelm Baum nach 3-jähriger Kriegsgefangenschaft.
Leitet bis 1988 das Weingut zusammen mit seiner Ehefrau Magdalena.
 

1981

Nach Abschluß zum Winzermeister tritt Peter Baum ein.
 

1988

Peter Baum wird Betriebsleiter.
 

Heute

Sohn Tobias geb. 1988 macht eine Ausbildung zum Winzer (im 2. Lehrjahr)
Sohn Sebastian geb. 1991 geht noch zur Schule.
Petra Baum ist für Weinverkauf, Büro, Haushalt – und was sonst noch so anfällt – zuständig.

 

 

KUW – "Kontrolliert Umweltschonender Weinbau"

kuw-logo_umweltGuten Gewissens genießen
Zu den Winzern, die ihren Kunden buchstäblich reinen Wein einschenken,gehören die Mitglieder des Beratungsrings "Kontrolliert Umweltschonender Weinbau" (KUW) Rheinhessen – also auch wir!

 

Ein Gedanke setzt sich durch
Wir unterwerfen uns freiwillig einem umfangreichen Katalog von Kriterien, deren Ziel es ist, die Umweltbelastung auf ein Minimum zu reduzieren.

Diese Kriterien beruhen auf Richtlinien des Landes Rheinland-Pfalz für kontrolliert umweltschonenden Anbau in der Landwirtschaft. Erfolgsorientiert zu arbeiten, das heißt für uns vor allem, die Produktionstechnik an wirtschaftliche und naturbewußte Rahmenbedingungen der Zukunft anzupassen.

Gedüngt wird nach wissenschaftlich ermitteltem Bedarf und nicht nach Daumenpeilung, weil eine kontrollierte Rebenernährung die Anfälligkeit der Rebstöcke gegenüber Krankheiten verringert.

Die Weinberge werden grundsätzlich begrünt, um Erosion, Bodenverdichtung und das Auswaschen von Nährstoffen ins Grundwasser zu verhindern.

Zu den Kriterien bei der Anbautechnik zählt eine Mindestzeilenbreite von 1,60 Meter bei Wiederanpflanzung; das heißt, nicht zu viele Reben auf zu engem Raum und gut durchlüftete Laubwände. Standortgerechte Rebsortenwahl ist selbstverständlich Teil des Programms für den kontrolliert umweltschonenden Weinbau.

 

Verwirrung bei den Schädlingen
Besondere Aufmerksamkeit richten wir auf naturverträglichen Pflanzenschutz, um Nützlinge wie Raubmilben und Florfliegen zu schonen.
Bei der Bekämpfung des Traubenwicklers werden bei uns Sexualduftstoffe (Pheromone) eingesetzt. Bei dieser Verwirrmethode wird über den gesamten Weinbergen eine Duftglocke gebildet. Dadurch finden sich die Falter nicht, und es findet keine Paarung statt.

Alle Mitglieder des KUW führen ein Betriebsheft und unterwerfen sich freiwillig der regelmäßigen Kontrolle durch eine neutrale Kommission.

 

Im Schongang für die Natur
Uns kommt es darauf an, daß Weinerzeugung und Weingenuß auch ein Stück Verantwortung gegenüber der Natur ist.

Unser wichtigstes Ziel ist es deshalb, bestmögliche Qualität bei größtmöglicher Schonung der Umwelt zu erbringen."

Harmonie mit der Natur unter Nutzung aller verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse

Dazu zählen vor allem die systematische Förderung der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren im Weinberg und damit eine gezielte, zukunftsweisende Landschaftskultur, die wertvolle Ressourcen dauerhaft erhält und fördert.

 

In kurzen Worten
Das Nachdenken über bewußten Weingenuß endet nicht bei Qualität und Menge. Wein soll buchstäblich als Naturprodukt verstanden werden, und beim Produzieren ist die Natur der gleichberechtigte Partner, auf dessen Wohl man guten Gewissens anstoßen kann.
 

 

Weinberge und Trauben

blick

              Blick auf Groß-Winternheim

       

Traubenlese:

Mittagspause
Spätburgunder-Lese und Mittagspause mit Blick auf den Selztal-Dom

 

Riesling-Lese
Riesling-Lese

Vorwiegend wird bei uns von Hand gelesen.
Die Handlese hat den Vorteil, dass die jeweils reifen Trauben gelesen (oder auch die Faulen herausgelesen) werden können und bereits während der Lese eine erste Selektion des Traubengutes möglich ist.

Bei Riesling erfolgt die Lese sehr schonend direkt in einen Einwegbehälter, wodurch wir die Möglichkeit der Ganztraubenpressung erhalten.
Bei dieser Methode, werden die Trauben ohne vorheriges Pumpen oder Mahlen auf die Kelter gebracht. Das Ergebnis sind feinfruchtige und filigrane Weißweine mit einem sehr geringen Gerbstoffgehalt.

 

Traubenverarbeitung:

Traubenverarbeitung
Links: Anlieferung der Trauben zur Vermaischung;
Mitte: Schonendes Auskippen ohne Pumpe;
Rechts: Trauben werden schonend mittels Gummiwalzen gemahlen.

Traubenverarbeitung
Links: Entrapper von innen; ohne Korb zum Entfernen der Rappen (bzw. Traubengerüst)
Mitte: Anliefern zum Keltern (Pressen);
Rechts: Aufschütten auf Kelter.

Wir betreiben eine schonende Traubenverarbeitung.
Rote Trauben werden teils erhitzt und teils in Bütten vergoren. Erst dadurch erhält der Wein einen gewissen Gehalt an Gerbstoffen (Tanninen), die den Rotwein samtig und gehaltvoll machen.

 

 

Keller

keller
Raritätenflaschenkeller